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Das Tor zum Harder Kulm

Die Harderbahn ist die Standseilbahn, die Interlaken mit dem Harder Kulm verbindet und die Besucher in etwa 10 Minuten vom Tal auf den Gipfel befördert. Seit 1908 in Betrieb, ist sie nach wie vor die schnellste und bequemste Möglichkeit, den Aussichtspunkt Harder Kulm zu erreichen, ohne die steile, 2- bis 2,5-stündige Wanderung auf sich nehmen zu müssen. Die Fahrt selbst ist landschaftlich reizvoll: Sie führt zunächst durch bewaldete Hänge hinauf, bevor sich der Blick auf Interlaken, den Thunersee, den Brienzersee und die umliegenden Berner Alpen öffnet.

So gelangen Sie zur Harderbahn

Der einfachste Weg zum Harder Kulm

Tauschen Sie eine 2- bis 2,5-stündige Bergwanderung gegen eine 10-minütige Fahrt mit der Standseilbahn durch die Schweizer Alpen ein. Die Harderbahn verbindet Komfort mit einer spektakulären Landschaft und ist damit die bequemste Art, den berühmten Aussichtspunkt von Interlaken zu erreichen.

Was Sie bei Ihrer Fahrt mit der Harderbahn erwartet

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Bevor Sie an Bord gehen

Die Harderbahn fährt ab Brienzstrasse 1 ab, etwa 5 bis 10 Gehminuten vom Bahnhof Interlaken Ost entfernt. Der Bahnhof ist rollstuhlgerecht, und der Harder Alpine Wildlife Park befindet sich direkt nebenan, falls Sie vor Ihrer Abreise noch etwas Zeit haben. Besucher, die mit dem Auto anreisen, sollten die Parkmöglichkeiten in der Nähe von Interlaken Ost nutzen, da es an der Talstation keine eigenen Parkplätze gibt.

Im Inneren der Panoramawagen

Die derzeitigen Wagen der Harderbahn wurden im Jahr 2008 anlässlich der Hundertjahrfeier der Bahn in Betrieb genommen und sind so konzipiert, dass das Betrachten der Landschaft zu einem Teil der Reise wird.

Zu den Ausstattungsmerkmalen an Bord gehören:

  • Stufenförmig angeordnete Sitzplätze für eine bessere Sicht nach vorne
  • Große Panorama-Seitenfenster
  • Glasdachelemente für einen Blick auf die Berglandschaft über Ihnen
  • Bequeme Sitzgelegenheiten während der gesamten Fahrt
  • Reibungsloser, elektrisch angetriebener Betrieb

Die Standseilbahn in Bewegung

Die Harderbahn ist eine auf Schienen verlaufende Standseilbahn, keine Seilbahn. Zwei Wagen sind durch ein Seil miteinander verbunden und gleichen sich gegenseitig aus, während sie auf einer einzigen Schiene fahren und sich auf dem Weg nach oben auf halber Strecke begegnen.

Die Fahrt dauert etwa 10 Minuten und führt über mehr als 735 Meter durch bewaldete Hänge und einen kurzen Tunnel, bevor sich ein Panoramablick auf Interlaken und die umliegenden Alpen eröffnet.

Auf dem Gipfel

Die Standseilbahn hält direkt unterhalb des Harder Kulm, von wo aus es ein bequemer 5-minütiger Fußweg zum Aussichtspunkt „Zwei-Seen-Brücke“ und zum Restaurant Harder Kulm. Von der Aussichtsplattform aus genießen Sie einen weiten Blick auf Interlaken, den Thunersee, den Brienzersee und die Gipfel der Jungfrau-Region.

An einem klaren Tag können Sie Folgendes sehen:

  • Eiger (3.967 m)
  • Mönch (4.107 m)
  • Jungfrau (4.158 m)
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Reisen Sie bereits mit einem Swiss Travel Pass oder einer Swiss Half Fare Card? Sichern Sie sich Hin- und Rückfahrkarten zum halben Preis zum Harder Kulm und genießen Sie die gleiche 10-minütige, malerische Standseilbahnfahrt, die Aussichtspunkte sowie die Attraktionen auf dem Gipfel – und das zu einem günstigeren Preis.

Eine kurze Geschichte der Harderbahn

  • 1890 – Die Idee nimmt Gestalt an: Dr. Fritz Michel erhält vom Schweizer Bundesrat die Genehmigung zum Bau einer elektrischen Standseilbahn, die Interlaken mit dem Harder Kulm verbindet.
  • 1905 – Baubeginn: Nachdem jahrelang finanzielle Unterstützung gesichert wurde, beginnen nun endlich die Arbeiten an der Eisenbahnstrecke. Die Ingenieure planen die Trasse so, dass sie um die Felswand des Hardermandli herumführt, um das natürliche Erscheinungsbild des Berges bei Blick von Interlaken aus zu bewahren.
  • 1907 – Die Strecke erreicht den Scheitelpunkt: Der Bau der Bahnstrecke ist abgeschlossen; an den Anlagen auf dem Gipfel werden derzeit noch die letzten Arbeiten durchgeführt.
    1. Mai 1908 – Offizielle Eröffnung
    : Die Harderbahn und das Restaurant „Harder Kulm“ werden offiziell eröffnet und bieten den Besuchern eine bequeme Alternative zur steilen Bergwanderung.
  • 1961–1997 – Moderne Modernisierungen: An der Bahn werden eine Reihe technischer Verbesserungen vorgenommen, darunter der Einbau eines neuen Motors, der Austausch von Kabeln und die Modernisierung der Drahtseile, um einen zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten.
  • 2008 – Ein Jahrhundert im Dienste der Gemeinschaft: Anlässlich ihres 100-jährigen Jubiläums führte die Harderbahn neue Panoramawagen und moderne Steuerungssysteme ein, die bis heute im Einsatz sind.

Planen Sie Ihre Fahrt mit der Harderbahn

Häufig gestellte Fragen

Ja. Fahrkarten sind an der Talstation erhältlich; an Wochenenden und in der Hochsaison im Sommer empfiehlt es sich jedoch, im Voraus online zu buchen, um sich Ihre gewünschte Abfahrtszeit zu sichern und längere Warteschlangen zu vermeiden.